Jeder Frisuren-Ratgeber beginnt mit „kenne deine Gesichtsform“ – und genau da scheitern die meisten. Das eigene Gesicht mit Lippenstift auf dem Badezimmerspiegel nachzuzeichnen ist umständlich, und das Ergebnis hängt trotzdem davon ab, aus welchem Winkel man es betrachtet. Der Gesichtsform-Test macht das, was ein Stylist tut: Er vergleicht die Länge deines Gesichts mit seiner Breite und setzt Stirn, Wangenknochen und Kiefer zueinander in Relation.
Lade ein Foto hoch, auf dem du frontal in die Kamera schaust und dein Haar aus der Stirn gekämmt ist. Die KI misst die Proportionen und ordnet dich einer von sechs Formen zu: oval, rund, eckig, herzförmig, länglich oder rautenförmig. Gesichter entsprechen selten dem Lehrbuch, deshalb wird bei einer Zwischenform auch das benannt, etwa „Herzförmig, nahe an Oval“. Die Ergebniskarte zeigt den Umriss deiner Gesichtsform, eine kurze Erklärung, welche Proportionen dafür sprechen, sowie die vier Maße – Länge, Stirn, Wangenknochen und Kiefer.
Dann kommt der praktische Teil: drei Frisuren zum Ausprobieren, jeweils mit Begründung, und eine, die du besser meiden solltest. Dazu Brillenformen, die zu dir passen, und solche, die du überspringen kannst, eine Augenbrauenform, die dein Gesicht ausbalanciert, und für Männer mit Gesichtsbehaarung eine passende Bart- oder Stoppelform. Möchtest du die Frisur schon vor dem Friseurbesuch an dir selbst sehen? Die Frisur-Anprobe und die Brillen-Anprobe sind nur einen Klick vom Ergebnis entfernt.
Das Ergebnis ist eine Karte im Format 1080×1350 mit deinem Foto, bereit zum Speichern oder zum Verschicken an deinen Friseur, und bleibt in deinem Verlauf erhalten. Wenn der Blickwinkel, eine geneigte Kopfhaltung oder ein Pony die Einschätzung erschweren, sagt dir die Karte das ehrlich, statt eine Vermutung als sichere Antwort auszugeben.



